Presseberichte

 

01. Dezember 2013

 

Das Forschungscluster „WindForS“ richtet Geschäftsstelle ein

 

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg stellt über eine Laufzeit von drei Jahren Mittel für die Einrichtung einer Geschäftsstelle an der Universität Stuttgart bereit. Mithilfe der Anschubfinanzierung sollen die Aktivitäten des Netzwerks weiter professionalisiert und die geplanten Ziele angegangen werden. Die Geschäftsstelle soll unter anderem als zentrale Anlaufstelle für ein geplantes Testfeld im süddeutschen Raum fungieren und dessen Realisierung vorantreiben. Geleitet wird sie von Andreas Rettenmeier, der seit 2004 am Stiftungslehrstuhl Windenergie der Universität Stuttgart tätig ist und „WindForS“ mit initiierte.

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12./13. November 2013

 

IEA Topical Expert Meeting 'Wind energy in complex terrain'

 

Der Stiftungslehrstuhl Windenergie(SWE) der Universität Stuttgart veranstaltete am 12. und 13. November in Kooperation mit der spanischen Forschungseinrichtung CENER im Rahmen des „Wind Task 11“ der Internationalen Energieagentur (IEA) ein Experten Meeting zum Thema 'Wind energy in complex terrain'. An diesem Treffen nahmen 25 Vertreter aus Industrie und Wissenschaft aus der ganzen Welt, unter anderem aus den USA sowie Japan und Kanada, teil. Neben dem SWE trugen weitere Institute des süddeutschen Windenergie Forschungsclusters „WindForS“ vor: so wurden neben dem Vortrag über das BMU-Projekt "Lidar Complex" (USTUTT-SWE) Ergebnisse von unbemannten, fliegenden Forschungsflugzeugen (EKUT-ZAG), Sodar-Messungen (KIT-IMK), computergestützten Strömungssimulationen (USTUTT-IAG) sowie Messungen im Windkanal (TUM-WEI) präsentiert. Hinsichtlich der landschaftsarchitektonischen Gestaltung beim Ausbau der Windenerige in Süddeutschland wurde außerdem referiert (TUM-LAREG). Zahlreiche Informationen wurden zwischen den Teilnehmern ausgetauscht, aktuelle Ergebnisse aus der Forschung und Industrie präsentiert und weiterer Entwicklungsbedarf für die Nutzung der Windenergie im bergigen Gelände definiert.

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01. November 2013

 

BMU Forschungsprojekt KonTest: Erstellung einer Konzeption eines Windenergie-Testgeländes in bergig komplexem Terrain

 

Aktuell startete das zweite vom Bundesumweltministerium geförderte WindForS-Forschungsvorhaben mit dem Kurztitel „KonTest“. Das Ziel des Verbundvorhabens mit einer Laufzeit von zwei Jahren ist die Konzeption eines süddeutschen Windenergietestfeldes in bergig-komplexem Gelände. Dies umfasst neben der grundlegenden Konzipierung auch die Suche nach einem Standort in Baden-Württemberg oder Bayern. Auf der Basis der Ergebnisse und Erkenntnisse soll im Anschluss ein Testfeld in bergig-komplexem Gelände entstehen. Neben meteorologischen Messmasten sollen auf dem Testfeld ein bis zwei Forschungswindenergieanlagen der 600 bis 900 Kilowatt-Klasse mit Rotordurchmessern von etwa 40 bis 80 Metern errichtet werden. Diese dienen der Vorbereitung, Erprobung und Validierung neuer Technologien hinsichtlich Materialien, Konstruktionsweisen, Aerodynamik, Lastenkontrolle, Lärmreduktion, Fertigungstechnik, Betriebsführung, Messtechnik und Monitoring. Weitere Untersuchungen gelten der Speicherung und der Netzintegration. Themen der landschaftsästhetischen und ökologischen Begleitforschung werden, nicht zuletzt aus den Erfahrungen im Offshore Testfeld „alpha ventus“, als sehr wichtig angesehen und ebenfalls in der Konzeption sowie im späteren Betrieb des Testfeldes von Bedeutung sein.

 

 

27. Juni 2013

 

Neuer Lehrstuhl für Windenergie an der Technischen Universität München verstärkt das WindForS Netzwerk

 

An der Technischen Universität München wurde der neu geschaffene Lehrstuhl für Windenergie von Prof. Dr. Carlo L. Bottasso besetzt [mehr]. Der Lehrstuhl wird das Forschungsnetzwerk WindForS weiter verstärken.

 

 

10. - 14. Juni 2013

 

PhD Summer School in Remote Sensing an der DTU

 

Auf dem Risø Campus der Dänisch Technischen Universität DTU fand zum sechsten Mal die "Summer School in Remote Sensing for Wind Energy" statt. Wie in den vergangenen Jahren in Boulder, USA oder Risø DTU, Dänemark wurden Prof. Dr. Stefan Emeis  und Andreas Rettenmeier als Gastdozenten zur Summer School eingeladen. In den Vorträgen zu den Themen "Remote sensing for deriving mixing-layer height/RASS" und "Nacelle-based Lidar Systems" wurden den internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern von anderen Hochschulen und aus der Industrie die Forschungsarbeiten der WindForS Institute näher gebracht.

 

 

04. - 06. Juni 2013

 

Fachtagung „Energiemeteorologie“ in Grainau

 

Vom 4.-6. Juni 2013 fand in Grainau die 3. Fachtagung „Energiemeteorologie“ statt. WindForS Institute präsentierten verschiedene Vorträge zu den Themenbereichen Windressourcen – Offshore und – Onshore, Vorhersage von Wind- und Solarenergie sowie deren Anwendungen.

 

Im Einzelnen waren es:

 

• Stefan Emeis (KIT- IMK): Atmosphärische Turbulenz und die Nachläufe großer Windparks

 

• Jens  Bange (EKUT-ZAG), V. Hochschild, S.-C. Manton (EKUT-Geoinf), J. Bunzel : Windenergienutzung im urbanen Raum: Das innovative Umwelt- und Energiekonzept für die Gebäude des Universitätsklinikums und der Universität Tübingen

 

• Andreas Platis, N. Wildmann, J. Gange (EKUT-ZAG): Ein „Remotely Piloted Air System“ (RPAS) als ergänzendes Messinstrument zur Standortevaluation am Beispiel des Projekts „Lidar Complex“

 

• J. Sack, A. Strunk, J. Meis,( EWC Weather Consult)F. Sehnke, M. Felder, A. Kaifel (ZSW): Von Ensembles zu probabilistischen Windleistungsvorhersagen – Wie wichtig ist die Ensemblegrösse?

 

• F.Sehnke, M. Felder, A. Kaifel (ZSW): P²IONEER – Ein Modell zur Simulation von Hybridkraftwerken unter Einbeziehung von Wind- und PV-Vorhersage

 

• K. Ohnmeiß, M. Felder, F. Sehnke (ZSW)  A. Strunk, J. Meis: SolSage: Automatisch optimierte PV-Leistungsvorhersage für Deutschland und seine Regelzonen auf der Basis maschineller Lernverfahren

 

Des Weiteren wirkten Andreas Rettenmeier (USTUTT-SWE) und Prof. Dr. Stefan Emeis (KIT-IMK) als Moderatoren bei der Veranstaltung mit. Letzterer moderierte die 1. Sitzung des Fachausschuss Energiemeteorologie der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft (DMG). In dieser ersten Sitzung wurde die offizielle Gründung des Fachausschusses „Energiemeteorologie“ beschlossen und Detlev Heinemann (Universität Oldenburg) sowie Marion Schroedter-Homscheidt (DLR) zum 1. bzw. 2. Vorstand gewählt.

 

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