Presseberichte

 

1. September 2014

 

Neues WindForS Forschungsprojekt

VORKAST gestartet

 

Kürzestfristvorhersagen der Wind- und Photovol-taikleistung sind wichtige Parameter für die optimale Betriebsführung von regenerativen Kombikraft-werken. Aus diesem Grund hatten WindForS Partner einen Projektantrag beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eingereicht, der nun zum 1. September 2014 bewilligt wurde. Das VORKAST-Konsortium, bestehend aus dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW), dem Stuttgarter Lehrstuhl für Windenergie (SWE) und einem Windenergieprojektierer, wird in den kommenden drei Jahren im Rahmen dieses Vorhabens Kürzestfristvorhersagen (Wind und PV) für den Zeitbereich von 0 bis 60 Minuten mit hoher zeitlicher Auslösung entwickeln. Die Kürzestfristprognosen dienen, zusammen mit operationellen Prognosen der Wind- und PV-Einspeisung sowie der Last, als Eingangsparameter für das am ZSW entwickelte Modell P2IONEER, welches ein virtuelles Kraftwerk auf Basis erneuerbarer Energien inklusive Speichertechnologien optimiert. Neben einer verbesserten Auslegung und Betriebsführung regenerativer Kombikraftwerke wird somit eine wirtschaftliche Speicherbewirtschaftung möglich werden. Nach der Entwicklung und Erprobung der neu entwickelten Verfahren wird ein mehrmonatiger Onlinetest mit realen Wind- und PV-Anlagen in einem Testgebiet durchgeführt, in dem auch Anlagenbetreiber und regionale Energieversorger eingebunden werden.

 

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28. Juli 2014

 

Ausschreibungstext für die Standortsuche des

Forschungstestfelds veröffentlicht

 

Im Zuge des vom Bund geförderten Forschungsprojektes „KonTest“ wird ein Testfeld für Windenergieanlagen im bergig-komplexen Gelände konzipiert. Die am Projekt beteiligten Institute sowie die Geschäftsstelle stellten im Juli den Ausschreibungstext für das geplante Leuchtturmprojekt fertig. In dem Text werden Erläuterungen für potenzielle Standortgemeinden sowie die Kriterien für den Standort, dessen Suche und Ausstattung dargelegt. Er wurde an mehr als 3.500 Gemeinden, Städte, Regionalverbände sowie regionale Planungsverbände in Baden-Württemberg und Bayern übermittelt. Binnen der kommenden zweieinhalb Monate können Kommunen potenzielle Standorte an die Geschäftsstelle melden, welche im Zuge des Forschungsprojekts evaluiert werden.

 

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15. Juni 2014

 

Das WindForS Cluster wächst um drei Institute

 

Die Mitgliedschaft weiterer Institute der Technischen Universität München und der Universität Stuttgart runden das Portfolio des Cluster zunehmend ab. Mit in das Netzwerk wurden der Münchner Lehrstuhl für Angewandte Mechanik, das Institut für Angewandte und Experimentelle Mechanik und die Materialprüfungsanstalt (MPA), beide Universität Stuttgart, aufgenommen. Die neuen Mitglieder verstärken das Cluster, ergänzen sich zu den bisherigen und verstärken die Kompetenzfelder. So sei beispielsweise die Materialprüfungsanstalt genannt, welche neben weiteren windenergierelevanten Arbeitsgebieten in der Lage ist, Langzeittests an großen Strukturen (Turmsegmente, Pfähle, Grout-Verbindungen) bis zu 32m Länge durchzuführen.

 

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