Rotorblatt

INSTITUTE

www.mpa.uni-stuttgart.de

 

Ansprechpartnerin:

Dr.-Ing. Anne Jüngert

anne.juengert@mpa.uni-stuttgart.de

 

Rotorblätter von Windkraftanlagen haben mittlerweile Längen von über 60m erreicht. Hier bieten Faserverbundwerkstoffe enorme Gewichtsersparnisse in Kombination mit hervorrageneden Dauerfestigkeitseigenschaften. Jedoch unterliegen Windkraftanlagen einem enormen Kostendruck.

 

Die eingesetzten Materialien müssen dementsprechend kostengünstig im Einkauf und einfach in der Verarbeitung sein. In der Regel bestehen moderne Blätter von Windkraftanlagen aus einer lasttragenden Holm-Gurt-Struktur und einer aerodynamischen Schale. Zum Einsatz kommen vor allem glasfaserverstärkte Epoxidharze. Der Holm nimmt die Biegebelastungen auf und ist daher unidirektional aufgebaut. Schale und Gurt werden als Sandwich mit Kernmaterialien wie Balsaholz oder Schäumen ausgelegt. Bei der Fertigung überwiegt heutzutage die Handarbeit. Hier bieten automatisierte Fertigungsverfahren ein großes Potential bezüglich Qualität und Kosteneinsparung.

 

Für die zerstörungsfreie Prüfung von Rotorblättern bzw. von GFK- und CFK-Bauteilen werden verschiedene Verfahren eingesetzt:

  • Ultraschall in Durchschallung und Reflexion
  • lokale akustische Resonanzspektroskopie (LARS)
  • Infrarotthermographie

 

Einige dieser Verfahren wurden an der MPA Universität Stuttgart für die Rotorblattprüfung entwi-ckelt. Die genannten Verfahren können sowohl zur Qualitätssicherung während der Rotorblatther-stellung als auch zur Zustandskontrolle am Bauwerk verwendet werden.

 

Mechanisierte Ultraschallprüfung am Rotorblatt Bild: MPA Stuttgart

IMPRESSUM