Gesellschaftliche Akzeptanz

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Windenergie erfährt als Technologie eine unvergleichlich hohe gesellschaftliche Akzeptanz. Dennoch werden örtliche Planungen häufig als Ungerechtigkeit und Bedrohung empfunden. Die bestehenden Planungs- und Beteiligungsverfahren verstärken diesen Effekt, weil innerhalb der gegebenen Gebietskulissen (Windhöffigkeit, Siedlungsabstände, Artenschutz) die Anlagen nach Einzelinteressen und nach für die Betroffenen nicht nachvollziehbaren landschaftsästhetischen Argumenten (wertvolle Bereiche, Schutzgebiete, Vorlast) genehmigt werden. Hier wird erforscht, wie die Verfahren auf regionaler und kommunaler Ebene anhand ganzheitlicher landschaftsästhetischer Konzepte, informeller Planwerke, und dem Angebot offener, realistischer Varianten qualifiziert, kommunizert und demokratisiert werden können.

 

 

 

Foto oben: Interviews zur gesellschaftlichen Akzeptanz, Berching, Foto: LAREG

Fachgebiet für Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume

 

www.lareg.wzw.tum.de

 

- Landschaftsästhetische Wirkung von Windenergie-anlagen

- Landschaftsbezogene Windenergiekonzepte in der Regionalplanung

 

Prof. Dr.-Ing. Sören Schöbel, mail: schoebel(at)tum.de

 

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